Referenzen


Kalenborn KG

Branche: Steinmetz / Steinbruch

Kategorie: Unternehmenssicherung

Berater: Dr. H. Friedrich, H. Th. Brinck

Ausgangssituation:
1991 übernahm die Kalenborn KG einen Porphyr-Steinbruch in Sachsen. Beim Abbau und der Verarbeitung des Steins fallen jedes Jahr zwischen 5.000 und 10.000 t Abfall an, der während der DDR-Zeit bei dem Bau von Sportplätzen eingesetzt wurde. Nach der Wiedervereinigung genügte er nicht mehr der dann geltenden DIN-Norm und konnte nicht verkauft werden. Die Reststoffhalde wuchs Jahr für Jahr an. Gesucht wurde ein Weg, dieses Material profitabel zu verwerten.

Lösungsansatz:
Eine Analyse der Absatzmöglichkeiten ergab, dass mögliche Märkte wie Zusatz für Pflanzenerde, Granulat für Tennisplätze, Verdichtungsmittel im Wegebau, bereits von großen Organisationen oder bundesweiten Anbietern so besetzt waren, dass ein rentabler Markteintritt nicht möglich war. Eine weitergehende Materialanalyse zeigte, dass der Stein besonders feuerfest ist. Damit ergab sich eine neue Einsatzmöglichkeit: Rochlitzer Porphyr nicht als Endprodukt, sondern als Zusatz bei der Produktion von Schamottsteinen.

Massnahmen:
Labortests wurden eingeleitet, Verbindung zu einem Schamott-Produzenten geknüpft. Dort wurden Tests in der Produktion durchgeführt, die erfolgreich verliefen. Preis- und Vertrags-Verhandlungen wurden vorbereitet und dann vom Mandanten erfolgreich geführt. Seitdem wird die Reststoffhalde kontinuierlich abgetragen. Der Mandant erzielt einen interessanten zusätzlichen Ertrag.

Ergebnis:
Durch einen neuen Denkansatz der Seniorberater und intensive Zusammenarbeit mit dem Mandanten konnte eine Ergebnisverbesserung für den Mandanten und den Verarbeiter realisiert werden.

Wäscherlein Schenderlein GmbH

Branche: Wäscherei / Reinigung

Kategorie: Nachfolgeregelung

Berater: Wilhelm Matuszczak

Ausgangssituation:
Die Fa. Schenderlein wurde 1948 als Familienunternehmen mit Sitz in Essen-Margarethenhöhe gegründet. Die Wäschereimaschinen waren überwiegend älterer Bauart. Eine Dampfkesselanlage, ebenfalls schon aus den Gründerjahren, war der Hauptwärmeerzeuger für die nachgeschalteten Reinigungsmaschinen. Die Energie-, Wasser- und Abwasserkosten sowie der hohe Instandsetzungsaufwand waren nicht mehr wirtschaftlich vertretbar. Die Unternehmensführung war nicht mehr zeitgemäß, so dass der Übergang auf den Sohn, mit gleichzeitiger Übertragung der Geschäftsanteile, geregelt werden musste.

Lösungsansatz:
Nach familieninternen Gesprächen wurde beschlossen, eine Neuausrichtung der Firma einzuleiten. Eine Investitionsplanung für eine neue komplette Wäscherei mit Energieversorgung und moderner Maschinentechnik wurde erstellt mit gleichzeitiger Finanzierungs- und Wirtschaftlichkeitsrechnung. Dem neuen Konzept entsprechend musste auch das Personal angepasst werden. Die Organisation sowie Außendarstellung des Unternehmens mussten durch besondere Aktionen optimiert werden.

Massnahmen:
Nach Festlegung des neuen Wäscherei-Konzeptes wurden Angebote für die verschiedenen Problemlösungen eingeholt und preisoptimiert verhandelt. Gespräche mit Banken / Leasinggesellschaften ergaben klare Ansätze für eine Kosten/Nutzenrechnung. Die seitens des Mandanten erbrachte eigene Leistung war ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs.

Ergebnis:
Durch die Mitwirkung des Seniorberaters konnte die gesamte Investition, dank einer einvernehmlichen Zusammenarbeit mit dem Mandanten, zu einem guten Ergebnis gebracht werden. Durch Einsparungen allein bei den Energie- und Wasserkosten hat sich die Maßnahme gerechnet. Eine weitere Ergebnisverbesserung zeigte sich für den Mandanten bei dem Personaleinsatz und in der Reinigungsqualität.

Wennmann - Atelier für Moden

Branche: Damenoberbekleidung (DOB)

Kategorie: Nachfolge

Berater: Siegfried Rölle

Ausgangssituation:
Im Jahr 2008 wurde unterstützt durch STARTER Consult eine Umstrukturierungsberatung erfolgreich abgeschlossen. Frau Wennmann entschloss sich im Sommer 2010 aus persönlichen Gründen ihren sehr rentablen Betrieb nicht mehr fortzuführen. Um dem seit 2008 stark verkleinerten, langjährigen Mitarbeiterinnenstab den Arbeitsplatz zu erhalten, bot sie den Betrieb ihrer langjährigen leitenden Angestellten Frau Birgit Knappstein zum Kauf an. Beide baten aufgrund der Erfahrung mit den Seniorberatern von STARTER Consult in 2008 erneut um Begleitung.

Lösungsansatz:
Ein Business- und Liquiditätsplan über 3 Jahre musste erstellt werden Die Finanzierung sollte durch die KfW-Bank erfolgen Ein Mietvertrag musste abgeschlossen werden Die Übergabe und Übernahme musste initiiert werden

Massnahmen:
Mit Frau Knappstein wurde der Businessplan unter Einsatz des von STARTER Consult entwickelten Instrumentariums für 3 Jahre erstellt. Dadurch wurde ihr betriebswirtschaftliches Know how verbessert. Mit Hilfe des Seniorberaters konnte die Nachfolge durch Frau Knappstein von der Sparkasse Gelsenkirchen nachvollzogen und die Finanzierung durch die KfW-Bank eingeleitet werden. Seit der Übernahme konnte die Kundenstruktur verbessert werden, indem die Abhängigkeit von einem Großkunden durch die Gewinnung mehrerer kleiner Neukunden gemildert wurde.

Ergebnis:
Mit der Auszahlung des KfW-Kredites am 25. Februar 2011 konnte die Übernahme, wie geplant, am 1. März erfolgen.

Weststadt-Akademie GmbH

Branche: Aus- und Fortbildung

Kategorie: Unternehmenssicherung

Berater: Alois Ostermann, Bernd Landfermann

Ausgangssituation:
Nach der Gründung im Jahre 2002 ist das Unternehmen schnell gewachsen. Die gesamte Infrastruktur ist ständig zu erweitern. Zusätzliche Mitarbeiter müssen gewonnen und eingestellt werden. Zeitlich aufwändige Verhandlungen mit Unternehmen und Institutionen sind zu führen. Als in der Weiterbildungsbranche aufgrund der politischen Vorgaben bei den Zahlungsströmen Störungen auftreten, wird sichtbar, dass Planung und Controlling der Finanzen zu wenig Bedeutung beigemessen wird.

Lösungsansatz:
Eine umfangreiche Analyse auf Anregung von STARTER Consult zeigt Differenzen zwischen der Buchhaltung und der Steuerberatung Fehlen einer Kostenstellenrechnung Fehlen einer Umsatz- und Liquiditäts-Planung Fehlendes Controlling

Massnahmen:
Regelmäßige Abstimmung zwischen Buchhaltung und Steuerberatung Einrichtung bereichsbezogener Kostenstellen Regelmäßiger SOLL-/IST-Vergleich als erste Stufe des Kontrollsystems Entwicklung eines Kennzahlensystems als zweite Stufe

Ergebnis:
In das Unternehmen sind praxisbezogene Strukturen implementiert worden. Mit dem erarbeiteten Controllingsystem können die Profitabilität bewertet und die Verlustbringer identifiziert werden. Die kurzfristige Ergebnisrechnung ermöglicht ein rechtzeitiges Reagieren auf Veränderungen. Damit sind die Voraussetzungen für eine positive Entwicklung des Unternehmens geschaffen.